Dringliches Postulat zum Mobilitätskonzept Campus Horw

Campus Horw: Mobilität muss funktionieren – auch für die Quartiere.

Der Campus Horw wurde auf Basis eines Mobilitätskonzepts mit bis zu 400 Parkplätzen und einer S-Bahn-Taktverdichtung in den Stosszeiten beschlossen. Nun sieht das Baugesuch nur noch 134 Parkplätze vor, während die zugesagte Taktverdichtung entfällt – damit ist fraglich, ob die geplante ÖV-Nutzung für rund 5’000 Studierende und Mitarbeitende überhaupt erreicht werden kann.

Das Mobilitätskonzept setzt stark auf den öffentlichen Verkehr und das Velo. Doch wichtige Voraussetzungen sind noch offen: Die angekündigte Taktverdichtung der S-Bahn ist nicht mehr vorgesehen.

Stefan Maissen und Mitunterzeichnende fordern deshalb mittels einem dringliches Postulat klare Lösungen, bevor die Baubewilligung erteilt wird.

Wir wollen:

  • Verbindlichkeit: Ein realistisches Mobilitätskonzept mit regelmässiger Wirkungskontrolle.
  • Schutz der Quartiere: Massnahmen gegen Fremd- und Wildparkieren.
  • Gute Alternativen: Ein sicheres Fuss- und Velonetz sowie genügend Kapazität im öffentlichen Verkehr.
  • Klare Verantwortung: Verbindliche Lösungen, falls der Umstieg auf ÖV und Velo nicht wie geplant gelingt.

Das Ziel ist richtig: Der Campus soll nicht auf das Auto ausgerichtet sein. Damit das funktioniert, müssen die Alternativen rechtzeitig bereitstehen. Sonst tragen die angrenzenden Quartiere die Folgen.

Wir wollen, dass der Campus gut erschlossen ist und die Quartiere lebenswert bleiben.